Was es tut
Seit 2023 tragen Vermieter einen Teil der CO2-Kosten des Heizens selbst. Wie groß dieser Teil ist, hängt davon ab, wie viel Kohlendioxid das Gebäude je Quadratmeter und Jahr ausstößt. Ein Zehn- Stufen-Modell regelt die Aufteilung. Je schlechter das Gebäude, desto größer der Anteil des Vermieters.
Je Brennstoff- oder Wärmelieferung nimmt digoCockpit die beiden Angaben auf, die der Lieferant laut Gesetz auf die Rechnung zu schreiben hat: die Brennstoffemissionen in Kilogramm und den darin enthaltenen CO2-Preisbestandteil in Euro. Daraus bildet digoCockpit den spezifischen Ausstoß des Gebäudes, ordnet ihn in die Stufentabelle ein und weist je Einheit aus, welcher Teil ihrer Wärmekosten CO2-Kosten sind und wie er sich aufteilt.
Den Zertifikatspreis rechnet das Modul bewusst nicht selbst, es übernimmt den Euro-Betrag vom Lieferanten. Wenn der europäische Emissionshandel ab 2027 die Kostenbasis ändert, ändern sich die erfassten Beträge und keine einzige Zeile Programmcode.
Wie es zusammenhängt
Das Ergebnis ist nachrichtlich. Die CO2-Kosten stecken bereits in den Brennstoffkosten, die die Wärmekostenabrechnung verteilt, und die tragende Prüfregel lautet deshalb, dass die Abrechnungsspitze jeder Einheit mit und ohne CO2-Angaben cent-gleich bleibt.
Der Nutzen liegt eine Ebene tiefer. Der vermietende Wohnungseigentümer schuldet seinem Mieter den Ausweis von Mieteranteil, Gebäudeeinstufung und Berechnungsgrundlagen. Bleibt er ihn schuldig, darf der Mieter seinen Anteil an der Heizkostenabrechnung um drei Prozent kürzen, und seine einzige Quelle für die gebäudebezogenen Zahlen ist die Abrechnung der Gemeinschaft.
Grenzen
Geld bewegt dieses Modul keines, und gebucht wird nichts. Die Ausnahmen des Gesetzes für Nichtwohngebäude und für bestimmte Wärmelieferungen aus Anlagen des Emissionshandels sind gesondert zu betrachten und hier nicht abgebildet.