Was es tut
Eine Eingangsrechnung wird als Beleg erfasst und in Zeilen zerlegt, denn eine Handwerkerrechnung verteilt sich fast immer auf mehrere Kostenarten. Jede Zeile trägt Sachkonto, Netto, Steuersatz, Steuerbetrag und den enthaltenen Lohnanteil.
Der Lohnanteil gehört an die Zeile und nicht an den Beleg. Eigentümer und Mieter brauchen ihn für ihre Steuererklärung, und wenn er beim Erfassen nicht mitgeschrieben wird, ist er hinterher nicht mehr zu rekonstruieren.
Der Beleg beginnt als Entwurf und steht erst mit dem Buchen in den Büchern. Dabei prüft das Modul die Summe der Zeilen gegen den Rechnungsbetrag, zieht eine lückenlose interne Belegnummer und legt je Zeile eine Verbindlichkeit im Hauptbuch an.
Seit der Pflicht zur elektronischen Rechnung nimmt dasselbe Modul auch XRechnung und ZUGFeRD entgegen (zwei Formate, ein Weg). Das Original wird unverändert archiviert, Pflichtfelder und Summenstimmigkeit werden geprüft, und ein Inspektor zeigt die lesbaren Felder, das Roh-XML und die Befunde nebeneinander. Aus der Zuordnung von Kreditor und Sachkonten entsteht ein ganz gewöhnlicher Beleg-Entwurf, der denselben Weg nimmt wie ein von Hand erfasster.
Wie es zusammenhängt
Die gebuchte Verbindlichkeit ist das zweite Ziel des Bankabgleichs neben der Hausgeldforderung, und sie ist das, was der Zahlungsverkehr begleicht. Der Kreditor muss als Person existieren; Lieferanten legt dieses Modul nicht an, das ist eine Aufgabe der Stammdaten.
Grenzen
Skonto wird nicht gerechnet. Die volle Konformitätsprüfung nach dem amtlichen Regelwerk fehlt, weil sie eine Java-Umgebung verlangt; geprüft werden Pflichtfelder, Summen und Währung. Die Umsatzsteuer- Voranmeldung gehört nicht zu diesem Modul.