Was es tut
Der Sachbearbeiter wählt aus den offenen Verbindlichkeiten des Objekts aus, was bezahlt werden soll. Diese Auswahl ist die protokollierte fachliche Freigabe. Einen Schritt davor gibt es nicht. Die Zahlungen werden je Empfänger gebündelt, daraus entsteht die SEPA-Datei, und die wird gegen das amtliche Schema geprüft.
Drei Wege stehen offen: die Datei zum Hochladen im Online-Banking, die direkte Einreichung über die Bankschnittstelle und, für einen Lauf mit genau einer Zahlung, die Echtzeitüberweisung. Bei der direkten Einreichung übernimmt digoCockpit den seit Oktober 2025 verpflichtenden Empfängerabgleich. Bestätigt die Bank den Namen, läuft der Auftrag durch. Meldet sie eine Abweichung, hält der Lauf an und der Bediener entscheidet.
Ein optionaler Verwendungszweck gilt für alle Empfänger eines Laufs. Umlaute werden in die Sendeform umgeschrieben, ein unzulässiges Zeichen wird abgewiesen und nicht stillschweigend ersetzt; das Ersetzen behält sich sonst die Bank vor.
Wie es zusammenhängt
Wie die Lastschrift erteilt der Zahlungsverkehr nur Anweisungen und bucht nicht. Jeder Posten wird an seinen Lauf gebunden, damit ihn kein zweiter Lauf noch einmal zahlt. Den Geldabgang verbucht der Bankabgleich.
Grenzen
Ein eingereichter Lauf lässt sich nicht mehr stornieren. Scheitert die Einreichung nach einer bereits angeforderten Freigabe mit unklarem Ausgang, gibt das Modul die Posten nicht wieder frei, sondern setzt den Lauf in einen Klärstatus. Dann muss jemand bei der Bank nachsehen, und das ist unangenehm; ausgehendes Geld ist beim Empfänger, und zurückholen kann man es nicht selbst. Der Sammelauftrag als Echtzeitüberweisung fehlt, weil die verwendete Bibliothek ihn nicht bedienen kann.