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digoCockpit.

Welle 3 · Abrechnungen

Auswertungen

Journal, Kontenblatt sowie Summen- und Saldenliste, jede über einen Zeitraum und rein lesend.

gebautKernschreibt nicht ins Hauptbuch

Was es tut

Drei Bildschirme lesen die Bücher eines Objekts über einen Zeitraum. Die Summen- und Saldenliste zeigt je Sachkonto den Saldovortrag, den Zugang, den Abgang und den Saldo am Ende; ein Sammelkonto trägt die aufgerollte Summe seiner Unterkonten. Das Kontenblatt öffnet sich aus der Liste heraus und legt den Vortrag, jede einzelne Buchung mit laufendem Saldo und den Endsaldo untereinander. Das Journal ist die zeitliche Aufzeichnung aller Buchungen, mit Konto, Person, erzeugendem Modul und Betrag.

Beide Grenzen des Zeitraums zählen mit. Ohne eigene Angabe gilt die jüngste Abrechnungsperiode des Objekts, und maßgeblich ist überall das Buchungsdatum, also dasselbe Datum, gegen das die Periodensperre prüft.

Ein stornierter Posten bleibt im Journal stehen. Beide Zeilen sind gekennzeichnet, und in jeder Summe heben sie sich gegenseitig auf. Zeilen aus einer abgeschlossenen Periode tragen den Vermerk festgeschrieben.

Die Saldenliste geht nicht auf null auf, und das ist kein Fehler. digoCockpit führt eine Einnahmen-Ausgaben- und Vermögensrechnung; es gibt kein Gegenkonto je Buchung, das die Summe auf null zwänge.

Wie es zusammenhängt

Die Auswertungen sind kein Modul. Sie liegen im Kern, lesen ausschließlich dessen Tabellen und haben weder eine eigene Tabelle noch eine Migration gebraucht. Das Journal führt dabei beide Buchungstabellen zusammen, den Posten gegen eine Person und die personenlose Bewegung.

Welche Buchungsrichtung auf welcher Kontogruppe den Saldo mehrt, ist im ganzen Programm dieselbe Regel. Sie liegt an einer Stelle und speist auch den Saldo auf der Objektseite. Was auf einem Bankkonto wirklich liegt, sagt keine dieser drei Ansichten, sondern die Saldenabstimmung im Bankabgleich: Auf dem Bestandskonto eines Bankkontos steht allein der Anfangsbestand aus der Objektübernahme.

Grenzen

Herunterladen lässt sich nichts, weder als Tabelle noch als PDF. Ein Personenkontenblatt gibt es nicht; was eine einzelne Person schuldet, steht auf der Objektseite, ohne Zeitraum und ohne Einzelzeilen. Aus dem Journal führt kein Weg in den erzeugenden Beleg, die Herkunftsspalte nennt nur das Modul.

Die Kontenrahmen-Sicht der Objektseite rechnet weiterhin ohne Zeitraum: Sie filtert die Gültigkeit der Konten auf einen Stichtag, summiert die Buchungen aber über alle Zeiten. Ihre Zahl und die der Saldenliste können deshalb auseinandergehen. Diese Abweichung besteht bewusst fort: Die Sicht speist das Objekt-Dossier, und das verlässt beim Verwalterwechsel das Haus.