Zum Inhalt springen
digoCockpit.

Welle 3 · Abrechnungen

Verteilung und Umlageschlüssel

Welches Konto nach welchem Maßstab verteilt wird, getrennt nach Verwendungszweck und mit Zeitbezug.

gebautAbrechnungschreibt nicht ins Hauptbuch

Was es tut

Vier Maßstäbe kennt digoCockpit: Miteigentumsanteile, Wohn- oder Nutzfläche, je Einheit gleich und Personenzahl. Der Umlageschlüssel ist die Definition. Die Verteilung ist die Zuweisung eines Schlüssels an ein Konto, für einen Zweck und einen Zeitraum. Wer beides in einen Topf wirft, definiert denselben Schlüssel bei dreißig Konten und drei Zwecken im schlimmsten Fall neunzigmal.

Die drei Verwendungszwecke sind nicht austauschbar, und jeder hat deshalb seine eigene Seite. Derselbe Kostenblock darf im Wirtschaftsplan anders vorverteilt werden als in der Jahresabrechnung, und die Betriebskostenabrechnung gegenüber dem Mieter folgt dem Mietvertrag, nicht dem Beschluss der Gemeinschaft.

Ein Schlüsselwechsel ist eine Historisierung und keine Korrektur. Der laufende Satz wird zum Vortag geschlossen, ein neuer beginnt. Ein Beschluss zur Jahresmitte lässt sich so nachtragen, ein Datum vor dem Beginn des laufenden Satzes dagegen nicht.

Die Rechnung selbst läuft nach dem Verfahren des größten Rests, sodass die Summe der Anteile den verteilten Betrag exakt trifft.

Wie es zusammenhängt

Wirtschaftsplan und Hausgeldabrechnung sind die Leser. Fehlt einer Einheit der Wert, nach dem verteilt werden soll, bricht die Rechnung ab und nennt Einheit und Feld, statt für diese Einheit mit einem Gewicht von null weiterzurechnen.

Grenzen

Den Maßstab Verbrauch weist dieses Modul ausdrücklich ab, denn er hat mit der Heizkostenverordnung seinen eigenen Rechenweg. Der Schlüssel wird zum Periodenende gewählt und gilt für den ganzen Zeitraum. Eine zeitanteilige Aufteilung bei einem Wechsel zur Jahresmitte gibt es nicht.